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01.11.2015 - 21:24 Uhr
geschrieben von Admin1


Jugendkapelle im Probenwochenende

images/news-pics/112_1446409852.jpg Übung macht den Meister. Diese alte Weisheit hat sich auch die Jugendkapelle der Bempflinger Blasmusik auf die Fahne geschrieben und verabschiedete sich daher am vergangenen Freitag, um sich ein komplettes Wochenende der Musik zu widmen. Dabei war es das Ziel, das Programm für das kommende Weihnachtskonzert durch intensive Probenarbeit, sowohl in Gesamtproben als auch in Registerproben zu erarbeiten. So traf man sich am Freitag mit Sack und Pack am Bempflinger Dorfgemeinschaftshaus, damit pünktlich um 17:00 Uhr die Fahrt in Fahrgemeinschaften angetreten werden konnte. Mit großen Erwartungen auf das geplante Programm, erreichten wir nach einer Stunde Fahrzeit unser Ziel, der St. Georgenhof in Pfronstetten auf der schwäbischen Alb. Nachdem die Quartiere zügig verteilt und die Zimmer bezogen waren, gehörte der Abend nach einem reichhaltigen Vesper ganz der Geselligkeit, wobei wir mit verschiedenen Brettspielen einen unterhaltsamen Abend erleben durften.

Der Samstagmorgen startete bereits um 8:30 Uhr mit einem leckeren Frühstück, bevor es sprichwörtlich gesagt „in die Vollen“ ging. Begonnen wurde mit einer zweistündigen Probe der einzelnen Instrumentenregister, bei welcher die Musikstücke für unser Weihnachtskonzert ins kleinste Detail zerlegt und intensiv geübt wurden. Danke an unsere Satzprobenleiter Mareike und Alexander, Stephan, Alisa und unser Dirigent Tobias. Im Anschluss daran wurden wir von unserer Küchencrew mit einem riesigen Topf „Spaghetti Bolognese alla Mama Melli“ überrascht, welcher keinerlei Wünsche offen ließ.

Gestärkt und etwas ausgeruht folgt eine weitere Registerprobe, um das am Vormittag Erlernte nochmals zu verinnerlichen und zu festigen. Nachdem eine Kaffeepause mit leckeren gespendeten Kuchen der Eltern die Registerproben beendete, folgte noch eine gemeinsame zweistündige Probe, um die ausgearbeiteten Details als Gesamtbild zusammenzufügen. So ging ein musikalisch geprägter Samstag wie im Fluge vorüber, bei welchem wir sehr viel gelernt haben. Nach dem Abendessen stand erneut das gesellige Miteinander auf dem Programm. Bei einem lustigen Quiz, verschiedenen Spielen und „viiieeel“ Knabbereien, verging der Abend viel zu schnell. Der dritte und leider auch letzte Tag startete erstmal mit einem großzügigen Frühstück, bevor es hieß „Koffer packen und Zimmer räumen“. Danach folgte nochmals eine gemeinsame Gesamtprobe, welche quasi den Abschluss eines arbeitsreichen, aber auch spaßigen und kurzweiligen Wochenendes bildete. Danke auch für die Unterstützung am Schlagwerk von Simon und an der Tuba von Benjamin. Natürlich auch einen Dank an unseren Dirigent Tobias Walz für seine geduldige Probenarbeit. Pünktlich um 12:00 Uhr hieß es dann Abschiednehmen und die Heimreise über die herbstlich geprägte Schwäbische Alb wurde angetreten.

Nachdem wir gegen 13:15 Uhr wieder in Bempflingen eingetroffen sind, waren wir uns einig, ein tolles und perfekt organisiertes Wochenende erlebt zu haben, welches sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Vielen Dank daher an unsere Jugendleitung die durch viel Vorbereitungsarbeit ihr Bestes gaben und dadurch maßgeblich zum Gelingen dieses musikalischen Wochenendes beigetragen haben! Danke auch an unsere Betreuer Kathrin, Simon und Yvonne für spaßige Abende.

Annika Brodbeck


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17.06.2015 - 15:47 Uhr
geschrieben von willi


Fußball-Turnier am Wochenende

Beim Jedermann-Turnier des TV Bempflingen am Wochenende 13./14. Juni trat auch wieder eine Truppe des Musikvereins an.

Am Samstag war das bereits dritte Elfmeterturnier. Dabei stellte der MVB für die insgesamt 76 Begegnungen sogar drei Mannschaften, eine davon aus der Jugend, die um 14 Uhr auch begann. Dieses erste Treffen wurde dann auch gleich 2:1 gewonnen, allerdings konnte dieser Erfolg nicht wiederholt werden und alle drei Mannschaften schieden in der Vorentscheidung aus.

Beim 17. Ortsturnier am Sonntag startete der MVB in der Gruppe A als eine von insgesamt 14 Mannschaften um 10 Uhr.
Gegen die Mannschaft von Artfliesen konnte lange Zeit gut mitgehalten werden. Allerdings mussten die MVBler nach zwei Dritteln der Spielzeit das 1:0 hinnehmen. Jedoch ließen sie die Köpfe nicht hängen, warfen noch einmal alles nach vorne und wurden Sekunden vor Spielende belohnt: Dominik Fuchs erzielte nach vielen vergeblichen Versuchen seiner Mitspieler das Tor zum 1:1-Ausgleich.

Diese spielerische Leistung ließ sich leider nicht ausbauen: insgesamt drei Unentschieden und vier Niederlagen bedeuteten letztendlich den siebten Platz in der Gruppe. Aber: Dabei sein ist alles, die Mannen hatten ihren Spaß, es wurde keiner verletzt und die internationale Truppe mit Mannschaftsführer Achim Wetzels Freund Oli aus Australien und dessen Cousin Andre aus der Schweiz erhielt sogar noch den Fairnesspokal des TVB.
Der TVB hat alles super organisiert und die verschiedenen MVB-Mannschaften treten nächstes Jahr sicher wieder an.

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Voller Einsatz beim Elfmeter-Turnier: Marcel, der Torwart der Mannschaft Bempflingen 1, konnte den strammen Schuss trotz seines tollen Hechters nicht abwehren.

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Oli der Australier nahm den Fairnesspokal als Andenken und Ansporn für ein nächstes Mal mit zurück nach Down Under.

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Die Mannschaft des Tages am Turnier-Sonntag

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17.06.2015 - 15:39 Uhr
geschrieben von willi


Tolles Hochzeitsfest mit Taufe


Nach Metzingen zur „Traufe“ wurde am Samstag, 7. Juni, eingeladen: Der Bempflinger Dirigent Thorsten Feisthammel ehelichte seine Beatrice in der Martinskirche mit gleichzeitiger Taufe der gemeinsamen Tochter Nele Sophie.
Beginn der Einspielphase zum ersten Mal mit Solosängerin Regina Hellmann war gegen 13 Uhr. In der Kirche herrschten angenehme Temperaturen gegenüber draußen mit über 30 Grad.
Es war sehr zeitaufwendig, bis die circa 55 Bläser auf der Empore Platz gefunden hatten. Den ersten Teil dirigierte Kathrin Kempf, Vizedirigentin des MV Ehningen (bei Böblingen), wo Thorsten Feisthammel ebenfalls den Takt angibt. Den zweiten Teil übernahm Tobias Walz, Jugenddirigent des MVB. Volles Programm war geboten: „Hochzeitsmarsch“ und „Auf uns“ von den Musikern, „You raise me up“, „One moment in time“ und „Im Kreis des Lebens“ von der Sängerin, Gemeindelieder, Predigt, Fürbitten und, und, und.
Nach der Trauung und Taufe wurde das Brautpaar draußen auf dem Vorplatz mit volkstümlicher Blasmusik überrascht. Es spielte die Donauschwäbische Blasmusik und anschließend gaben die beiden Musikvereine Ehningen und Bempflingen ein gemeinsames Musikständchen zum Besten. Bea durfte auch den Dirigentenstab schwingen, es gelang ihr gut. Zum Sektempfang wurden auch kleine Leckereien angeboten. Anschließend trafen sich die geladenen Gäste in der Melchior-Festhalle in Neckartenzlingen. Bea und Thorsten eröffneten das Fest mit einem Brautwalzer gefolgt von einem moderneren Stück mit Stripeinlage. Thorsten entledigte sich der Jacke, es war sehr warm in der Festhalle, die Hemden waren klatschnass. Es gab mehrere Programmpunkte und es wurde im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Umfallen wie wild getanzt bis in die Morgenstunden.
Der MVB bedankt sich ganz herzlich bei Bea und Thorsten für die Einladung und wir wünschen ihnen alles Glück der Welt.
Die Vorstandschaft

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Vorsitzender Joachim Pust gratuliert dem Brautpaar Beatrice und Thorsten mit Geschenkübergabe des MVB

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Die Musiker aus Bempflingen und Ehningen mit dem Brautpaar vor der Neckartenzlinger Melchiorhalle

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Zwischen den Brautleuten thront die eigentliche Hauptperson des Tages: der Täufling Nele Sophie



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28.05.2015 - 17:46 Uhr
geschrieben von willi


Waldfest-Wochenende voller Sonnenschein

Am 14./16./17. Mai war Waldfest-Wochenende des Musikvereins Bempflinger Blasmusik (MVB) mit „Rock im Wald“ im Rainerwald zwischen Bempflingen und Altdorf.

An Himmelfahrt begann der Musikverein Betzingen mit dem „Fliegermarsch“ den Frühschoppen. Die rund 30 Musiker unter der Stabführung von Joachim Krohmer widerstanden ebenso wie die trotz des eher feuchten Wetters unerschütterlichen Gäste dem Regen. Mit Klassikern wie dem „Böhmischen Traum“, aber auch Modernem unterhielten die Reutlinger Teilörtler und spielten die Sonne herbei. Nachmittags ab 14.30 Uhr trat die Jugendkapelle des MVB, die „Junge Bempflinger Blasmusik“, auf. Dirigent Tobias Walz hatte zur Eröffnung „Tequila“ aufgelegt und gestaltete mit seinen Mädels und Jungs rund eine Stunde das Programm. Viel Beifall gab's dafür von den vielen Zuhörern auf dem voll besetzten Waldfestplatz.

Eine sechsköpfige Truppe Freizeitmusiker übernahm dann. Unter dem Namen „Öhrlestaler Mährische Musikanten“ begannen sie mit „Unter Kollegen“ und brachten jede Menge bekannte Stücke der Blasmusikliteratur, vieles solistisch auf Tenorhorn oder Posaune, wofür es ebenso viel Applaus gab.
Die Bempflinger Blasmusik mit Thorsten Feisthammel machte den Abschluss. Bis gegen 20.30 Uhr zogen die Musiker beim „Heimspiel“ alle Register mit Gesang, Klassikern und Modernem.

„Rock im Wald“ gab’s dieses Jahr am Samstagabend wieder von den „Lunatics“. Die Vorband „Bacon Barney and the Boogersnippers“ startete ihren einstündigen Einsatz mit „Bad Moon Rising“. Neben anderen Welthits wie „Roll over Beethoven“ hatten sie sogar eine Blasmusikeinlage zu bieten. Bis die „Lunatics“ auf der Bühne standen, war der Waldfestplatz mit über 500 Gästen gefüllt und trotz der kühlen Witterung hatten wohl alle viel Spaß, wenn zum Beispiel „Lady in Black“ zum Mitsingen kam.

Am Sonntag hatte Pfarrer Bosch beim „Gottesdienst im Grünen“ den Weinstock und Früchte zum Thema. Mit dem passenden Lied „Wie lieblich ist der Maien“, begleitet vom örtlichen Posaunenchor, wurde der gut besuchte Gottesdienst im Freien eingeleitet.
Beim anschließenden Frühschoppen der „Lichtensteiner Blasmusik“ aus Unterhausen hob der Bempflinger Dirigent Thorsten Feisthammel als Urlaubsvertretung den Stab zum „Andreas-Hofer-Marsch“. Blasmusik vom Feinsten, Modernes ebenso wie Altbekanntes, gaben die rund 30 Musiker zum Besten, bevor sie mit dem „Egerländer Liedermarsch No. 1“ und einer Zugabe den Abschluss machten.

Das Nachmittagsprogramm kam – schon fast traditionell - von den „Bempflinger Hobbymusikanten“. Dieter Reiff und seine 15 Musiker eröffneten mit „Freude zur Musik“. Solistische Stücke wie die „Bodensee-Polka“ sorgten ebenso wie gerne Gehörtes aus dem Repertoire für gute Unterhaltung der wiederum vielen Gäste. Danach ging es nach drei tollen Tagen auch schon wieder ans Aufräumen.

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Blasmusik und Country-Musik bei „Rock im Wald“: Christian Veith gab mit seinem Tenorhorn Bacon Barney musikalisch Kontra mit dem „Ring of Fire“.

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Die Jugendkapelle bewies bei ihrem Auftritt am Himmelfahrts-Nachmittag, dass ihr Slogan „Da steckt Musik drin“ keine leeren Worte sind.

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Nach langen Jahren war die „Lichtensteiner Blasmusik“ mal wieder zu einem musikalischen Besuch aus dem Echaz- ins Ermstal gereist, um den Sonntags-Frühschoppen zu gestalten.

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Der MV Betzingen machte am Vatertag den Auftakt mit dem Frühschoppen.

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Der Gottesdienst im Grünen war wieder einmal sehr gut besucht.

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Die "Öhrlestaler" hatten ihre Waldfest-Premiere.

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Dass man als Helfer am Ausschank auch Spaß haben kann, sieht man hier ganz deutlich.

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Nicht die "Drei Damen vom Grill", sondern die verantwortlichen Frauen in der Kaffee-und-Kuchen-Bar - auch sie waren voller Enthusiasmus und Elan dabei.

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Rote und Pommes - das typische "Waldfest-Menü" - gab es auch bei "Rock im Wald".

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Die "Bempflinger Hobbymusikanten" unter Dieter Reiff - die "Alte Garde" hatte wieder ein anspruchsvolles Repertoire im Gepäck.

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Die "Lunatics" ließen es vor einer riesigen Zuschauer-Kulisse voll krachen.

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Die MVBler hatten mal wieder ein "Heimspiel" und ließen sich über mehrere Stunden nicht lumpen mit dem Programm aus Tradition und Moderne.

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04.05.2015 - 13:49 Uhr
geschrieben von willi


„Der Mai ist gekommen“: Musik-Rundgang im Regen

Der 1. Mai wird traditionell musikalisch begrüßt. Auch dieses Jahr begannen wir um 6 Uhr damit, den „Wonnemonat Mai“ mit Liedern und klassischer Blasmusik willkommen zu heißen. Vom Bempflinger Bahnhof aus ging es durch den Ort, aber der Dauerregen machte keinen Spaß. Trotzdem wurde praktisch keine Station ausgelassen. Frühstück gab’s gegen halb zehn bei Elli und Dietmar Mai in der Hauffstraße, zum wohlverdienten Mittagessen traf man sich nach Duschen und Kleiderwechsel im Schützenhaus bei Gulasch und Fassbier.


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Nachwuchstrompeter Jannik Herzer wurde am 1. Mai von seinem Döte Dietmar Koch (links) und Werner Möller, zwei altgedienten Flügelhornisten, in die Mitte genommen und betreut, so wie hier im Panoramaweg bei Doris und Günther Schepper.


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Versorgungs-Fahrzeug und mobiles Schlagzeug-Podium in einem: Simon Koch (an der „Schießbude“) und Marko Herzer vor dem Transporter


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Mit allen Tricks versuchten sich auch die Blechbläser vor dem Regen zu schützen, das „Holz“ (Klarinetten und Saxofone) konnte sowieso nicht mitmachen: nach dem Frühstück bei Elli und Dietmar Mai gab’s noch ein kleines Ständchen im Hof.

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29.04.2015 - 14:09 Uhr
geschrieben von willi


Faszinierendes Konzert in der St.-Peter-Kirche

Vor vollem Haus erklang César Francks „Panis Angelicus“ am Sonntag, 19. April, quasi zur Einstimmung auf das Konzert in der katholischen Bempflinger St.-Peter-Kirche.
Kurz nach 18 Uhr hieß der Erste Vorsitzende des Musikvereins Bempflinger Blasmusik, Joachim Pust, alle Zuhörer willkommen. Danach übernahm Klaus Maschek die Moderation.
Dirigent Thorsten Feisthammel gab sodann den Auftakt zur „Festlichen Eröffnung“. Mächtige Klänge hallten bei „Fanfare and Flourishes“ von James Curnow, dessen Motiv die Eurovisions-Melodie ist, durch das Kirchenschiff.
Gerade vor einem Jahr kamen 16 Sherpas am höchsten Berg der Welt ums Leben. In den höchsten Tönen bewegten sich die Musiker bei der sogenannten sinfonischen Dichtung „Mt. Everest“. Ebenso majestätisch wie das Dach der Welt ist, hatte Rossano Galante sein Werk angelegt.
Fast wäre ein solistischer Teil bei Elton Johns Musik zu „König der Löwen“ ins Wasser gefallen: Franziska Kochs Horn gab den Geist auf. Glücklicherweise konnte von der Jugendkapelle eines ausgeliehen werden. Somit waren „Hakuna matata“ und andere bekannte Musical-Melodien startbereit.
Der brausende Beifall dafür galt auch schon ein wenig Bläserklasse und Jugendkapelle, die nun abwechselnd den Zwischenteil gestalteten. Thorsten Feisthammel und die Bläserklasse begannen mit „We will rock you“ und anderem. Die Jugendkapelle und Dirigent Tobias Walz brachten „Chorale for Band“ und „Best of 2014“ (ein Medley aus Charts-Hits) zu Gehör, bevor die Bläserklasse wiederum den Abschluss machte. Dafür gab es natürlich genauso Beifall wie für die „Großen“.
Welthits wie „Unchain my Heart“ oder „You can leave your Hat on“ von Joe Cocker brachten in dem anschließenden Medley voll den Blues rüber, die Musiker wussten es zu interpretieren.
Dies noch im Ohr, ging die Reise nach Südschweden: Mit „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ hatte Franziska Koch erneut ein Solo, allerdings nicht mit dem Horn, sondern als Sängerin. Der Text berührte ebenso wie der sehr gefühlvoll vorgetragene Gesang. Stehende Ovationen waren der Lohn für dieses Lied.
Dies sollte aber nicht der Abschluss sein, sondern als Finale war ein gemeinsames Stück von Jugendkapelle und Großem Orchester gedacht. „To my Country“, eine Hymne des Niederländers Johan de Meij an seine Heimat, war ebenfalls voller Emotionen.
Allerdings wollten sich die Zuhörer nicht mit Klaus Mascheks abschließenden Worten zufrieden geben. Fortwährender Beifall ließ die Musiker als Zugabe „Hallelujah“ von Leonard Cohen auflegen, wobei nochmals Franziska Koch zum Zug kam und wiederum alles in ihren Gesangs-Vortrag legte.
Joachim Pust ließ es sich nicht nehmen, allen Beteiligten seinen Dank auszusprechen und an die Gäste gerichtet gleichzeitig Sponsoren- und Mitgliederwerbung zu betreiben. Klaus Maschek entließ die Zuhörerschaft mit einem Abendsegen endgültig, wobei sich noch sehr viele vor dem Nachhauseweg bei Getränk und Imbiss über das Gehörte austauschten.

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Die Bläserklasse mit Klarinetten, Querflöten, Posaune und Tenorhörnern unter der Führung von Thorsten Feisthammel: alle Instrumente waren schön herauszuhören und spielten ihren Part.

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Ein richtiges kleines Orchester: Die Jugendkapelle mit Dirigent Tobias Walz macht immer weiter Fortschritte.

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Viel Gefühl legte Franziska Koch in ihre wunderschön vorgetragene Interpretation von „Gabriellas Song“.

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Vor vollem Haus spielte das Stammorchester des Musikvereins unter der Führung von Thorsten Feisthammel: es mussten noch einige Sitzgelegenheiten für die Zuhörer hereingeschafft werden.

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Klaus Maschek führte durchs Programm; Im Hintergrund Franziska Koch vor ihrem beeindruckenden Gesangs-Solo „Gabriellas Song“.
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Das letzte Stück „To my Country“ wurde gemeinsam mit der Jugendkapelle gespielt. Die Nachwuchsmusiker mischten sich zwischen die „Großen“, so entstand im übertragenen Sinne eine „Big Band“.


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05.02.2015 - 13:54 Uhr
geschrieben von willi


Hauptversammlung: Erneuter Führungswechsel


Am Freitag, 30. Januar, hatte der Musikverein Bempflinger Blasmusik (MVB) zur Mitgliederversammlung ins örtliche Dorfgemeinschaftshaus eingeladen, um Rechenschaft über die Aktivitäten des Jubiläumsjahrs 2014 abzulegen. Nach dem Eröffnungsmarsch „Neue Welt“ der 30 Musikerinnen und Musiker trat Zweiter Vorsitzender Wolfgang Mai zur Begrüßung vor die dünn besetzten Reihen. Mai gab einen ersten Abriss über die Highlights im Jahr des 90-jährigen Bestehens – vom Fasching über das dreitägige Wasen-Zeltfest bis zum Weihnachtskonzert – und bat dann die Versammlung, sich zum Gedenken an die fünf im Berichtsjahr verstorbenen Mitglieder von den Plätzen zu erheben, wozu die Kapelle das Lied vom guten Kameraden spielte.

Sodann hatte Dirigent Thorsten Feisthammel das Wort. Grundsätzlich war er mit der Arbeit bei den letztjährigen 42 Proben zufrieden, mahnte aber einen stetigeren Besuch an. Lob gab es trotzdem für die Kapelle: Von den 14 Auftritten waren vier Frühschoppen und er „kenne keine Blasmusik in weiter Umgebung, die so flexibel auftritt“. Er ging unter anderem auf die von ihm geleitete Bläserklasse ein. Es war ihm auch wichtig, dass er mit Alexander Kaas einen fähigen Nachfolger für den bisherigen Vizedirigenten Tobias Walz, bei dem er sich für seine immerwährende Hilfe bedankte, gefunden hat.

In seinem dritten Jahr als Jugenddirigent blickte Tobias Walz auf 32 Proben mit den 20 Nachwuchsmusikern zurück. Nachdem bisher für die sieben Auftritte vorwiegend Musicalmelodien eingeübt wurden, sollen künftig häufiger neue Stücke ins Repertoire aufgenommen und dabei mehr Rock und Pop ausgewählt werden.

Klaus Maschek berichtete von den achtzehnköpfigen „Bempflinger Hobbymusikanten“. 23 Proben gab es, bei acht Auftritten ging es unter anderem nach Wendlingen zum Lauterhock und nach Bad Urach zum Kurkonzert.

Ein erfolgreiches Jahr war es für die 25 Jugendlichen, die laut dem Bericht von Jugendleiterin Melanie Walz in den Reihen der verschiedenen Gruppierungen mitwirken, ob noch zur Ausbildung oder schon im Großen Orchester. Wie so oft war viel los: das aus der Bläserklasse entstandene Vorstufenorchester wurde in die Jugendkapelle integriert, beim „Rock im Wald“ waren alle im Einsatz und obwohl die Zusammenarbeit mit Mittelstadt beendet wurde, bewiesen die Jugendlichen spätestens beim Weihnachtskonzert, dass sie was draufhaben. Die sogenannten D-Lehrgänge sollen weiterhin besucht werden, auch um die beschlossene Aufnahme in die Kapelle mit spätestens 17 Jahren zu erleichtern. Melanie Walz bedankte sich ebenso wie ihre Vorredner für die Unterstützung seitens der Vereinsleitung.

Eine Übersicht über die Instrumente, Uniformen, Fahrzeuge und so weiter war dem Bericht des Sachwarts Willi Schietinger zu entnehmen. Fast 8000 Euro wurden im vergangenen Rechnungsjahr für Noten und anderes ausgegeben. Schietinger ging auch auf seine Arbeit als Pressewart ein und vergaß nicht zu erwähnen, dass er und seine Frau Bärbel auch noch als „Vereinsboten“ tätig sind.

Feste, Konzerte, Auftritte zum Beispiel beim „Bayrischen Frühschoppen“ in Unterhausen oder beim Weinfest in Metzingen, neun Ausschusssitzungen: Schriftführerin Sabine Schurr resümierte das Jahr, beginnend mit der letztjährigen Hauptversammlung und endend mit dem Weihnachtskonzert.

Laut Kassier Uwe Winkler hat „das Jubiläum Spuren in der Bilanz hinterlassen“. In seiner Aufstellung der Vereinsfinanzen waren die verschiedensten Posten zu finden, aber trotz hohem Umsatz bei den Festveranstaltungen konnte nur ein negatives Ergebnis erzielt werden, womit sich der Trend der letzten Jahre fortsetzt. Erfreulich waren neben Einkünften aus Altpapiersammlungen, Mitgliedsbeiträgen und Auftritten auch die hohen Spenden – vor allem vom Gönner Hermann Nonnenmacher, der die Bläserklasse sponsert –, sodass zum Beispiel auf dem Sparbuch zur Anschaffung einer Bassklarinette 3400 Euro stehen. Zuletzt wollte er noch betonen, dass in beiden Ausschüssen während des Festjahres oftmals gerungen, aber sicher immer die für den Verein beste Lösung gefunden wurde.

Welcher Aufwand in der Kassenführung steckt und mit welcher Qualität diese von Uwe Winkler erledigt wird, war auch aus dem Bericht der Kassenprüfer herauszuhören. Joachim Schaich erläuterte, dass er mit Rita Schimm die Belege trotz der Menge aus dem „Jubel-Jahr“ lückenlos prüfte und sie nach über drei Stunden zu dem Ergebnis kamen, dass alles zur vollsten Zufriedenheit ist und der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft empfohlen wird.
Bevor es dazu kam, war über einen Antrag zu befinden: Rainer Pacher beantragte die vorzeitige Entlassung aus seinem Amt, da er gesundheitlich sehr angeschlagen ist und sich momentan in Reha befindet. Mehrheitlich wurde diesem Antrag stattgegeben.

Jens Hartlieb gab als stellvertretender Bürgermeister sein Debüt bei der Bempflinger Blasmusik. In Vertretung von BM Bernd Welser betonte er, wie wichtig die Funktion des Musikvereins als eine der Säulen der Gemeinde ist, bedankte sich für alle Aktivitäten und stellte den Antrag, die Vorstandschaft zu entlasten, was von der Versammlung auch per Handzeichen geschah.
Der wichtige Punkt „Wahlen“ stand sodann auf der Tagesordnung. Wahlleiter Klaus Maschek hatte die Aufgabe, den zweiten Block der Vereinsführung zur Wahl zu stellen. Begonnen werden musste allerdings außerplanmäßig mit einem Nachfolger für Rainer Pacher, wofür sich erfreulicherweise dessen Vorgänger Joachim Pust wieder zur Verfügung stellte. Nachdem sich aus dem Gremium niemand meldete, wurde Pust mit zwei Enthaltungen, also einstimmig gewählt und nahm die Wahl auch an. Sein Vertreter Wolfgang Mai stand auch zur Wahl und bedauerte es sehr, dass er es nicht geschafft hat, einen Nachfolger zu finden, um sich nach 35 Jahren Funktionärstätigkeit zurückziehen zu können. Damit der Verein reibungslos weitergeführt werden kann, stellte er sich für längstens ein Jahr zur Verfügung und wurde ebenso einstimmig gewählt, mahnte aber an, dass dringendst nach neuen Leuten für die Vereinsführung gesucht werden muss.
Zum Teil ist das bereits gelungen: Isabell Christner folgt Alexander Kaas als Beisitzerin aus den Reihen der Aktiven neben Simon Koch. Diese beiden wurden ebenso wie die Fördernden Beisitzer Peter Bückner und Harald Wurster, Kassier Uwe Winkler, Jugendleiterin Melanie Walz und Kassenprüfer Joachim Schaich, die sich alle erneut zur Wahl stellten, einstimmig gewählt.

Die „neue alte“ Vereinsspitze Pust/Mai waltete danach sofort ihres Amtes und überreichte Rita Schimm nachträglich für 30-jährige Vereinszugehörigkeit Ehrennadel und Urkunde nebst einem Blumenbukett.

Eine Satzungsänderung stand auch noch auf dem Plan. Uwe Winkler trug den Wortlaut, basierend auf einer Mustersatzung, vor, betonte die Notwendigkeit dieser Änderung bezüglich des Verfahrens mit Satzungsänderungen in der Zukunft und erläuterte auch die Möglichkeiten in Bezug auf die Einführung einer Ehrenamtspauschale ähnlich der Übungsleiterpauschale. Nach Klärung einiger Fragen beschloss die Versammlung bei einer Gegenstimme die Satzungsänderung.

Nachdem keine weiteren Anträge vorlagen, ergriff Joachim Pust das Abschlusswort. Dabei mahnte er neben der wichtigen internen Kommunikation ganz allgemein an, sich zu einem Ehrenamt zur Verfügung zu stellen. Nachfolger für Wolfgang Mai und andere sind in Zukunft dringender denn je gefordert.
Eine musikalische Runde beendete den offiziellen Teil der Hauptversammlung und man konnte danach noch weiterdiskutieren.

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Das neue Führungsduo: Joachim Pust (links) und Wolfgang Mai

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Isabell Christner (rechts) übernahm von Alexander Kaas die Funktion als Ausschuss-Beisitzerin aus den Reihen der Aktiven.

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Kassenprüferin Rita Schimm (Mitte) war beim Weihnachtskonzert verhindert und erhielt deshalb im Rahmen der Hauptversammlung die Ehrung für 30-jährige Vereinsmitgliedschaft.


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01.01.2015 - 18:01 Uhr
geschrieben von willi


Weihnachtskonzert ‑ von Schottland in die Berge


Am Sonntag, 21. Dezember (vierter Advent), begrüßte Joachim Pust in Vertretung des erkrankten Ersten Vorsitzenden Rainer Pacher die Gäste zum weihnachtlichen Konzert des Musikvereins Bempflinger Blasmusik (MVB) in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Dorfgemeinschaftshaus. Er kündete auch gleich die in Kooperation von Grundschule, Musikverein und Musikschule ins Leben gerufene Bläserklasse an, die dank des Gönners Hermann Nonnenmacher seit 2013 bereits in einem zweiten Block spielt. Und dass die elf jungen Bläser von Thorsten Feisthammel gut ausgebildet werden und voller Leben sind, das war bei „Wilhelm Tell“, „Old MacDonald“ und Weihnachtsliedern eindrucksvoll zu hören.
Danach gab das mittlerweile über zwanzigköpfige,
durch die Vorstufen-Gruppe verstärkte Jugendorchester mit seinem Leiter Tobias Walz vor allem Filmmelodien wie „Supercalifragilisticexpialidocius“ aus „Mary Poppins“ oder das Oscar-prämierte „Let it go“ der „Eisprinzessin“ zu Gehör. Als Kontrast gab’s dazwischen die Ouvertüre „Beyond the Highlands“ mit schottischen Melodien und zum Abschluss die mit viel Beifall geforderte Zugabe „Atemlos“.

Sabine Schurr übernahm dann die Moderation und die Hobby-Musikanten unter ihrem musikalischen Leiter Dieter Reiff begannen mit der „Bodensee-Polka“ so, dass man meinte, Alphörner über dem See zu hören. Peter Schads solistische „2er-Polka“ wurde von Alexander Kaas am Flügelhorn und Werner Tomschi am Tenorhorn gefühlvoll interpretiert, wofür es – wie für die anderen Vorträge – den verdienten Beifall gab. Der Walzer „Stille Nacht“ war dann allerdings nicht das Schlussstück: Zum Gedenken an den heuer verstorbenen Herbert Gürtler, der lange Flügelhorn spielte, wurde die von ihm einstmals gestiftete „Polka für dich“ aufgelegt. Zuallerletzt bedankte sich Dieter Reiff bei Wolfgang Mai und dessen Frau Silvia mit einem Präsent für die immerwährende Unterstützung, seit es die „Hobbyler“ gibt.

Nach der Pause mit der Ziehung der Gewinne aus der Tombola zugunsten der Jugendarbeit nahm die Bempflinger Blasmusik mit ihrem Dirigenten Thorsten Feisthammel auf der Bühne Platz. Der Konzertmarsch „Neue Welt“ (Thema Neuseeland) von Alexander Pfluger sorgte schon einmal für Aufhorchen, ebenso wie die Filmmusik aus „Robin Hood“.

Die anschließenden Ehrungen der Aktiven wurden im Namen des Verbandes vom Geschäftsführenden Präsidenten Ralf Krasselt vorgenommen. Es wurden geehrt: für zehn Jahre Hornistin Franziska Koch, Luisa Wetzel und Carolin Wurster (beide Flöte), für 20 Jahre Posaunist Carsten Bernauer und Ausschuss-Beisitzer/Fahnenträger Harald Wurster. Eine besondere Auszeichnung, nämlich die Fördermedaille in Gold mit Diamant, erhielt Zweiter Vorsitzender Wolfgang Mai für 35-jährige Funktionärstätigkeit. Er war im Laufe der Zeit nicht nur Jugendleiter, sondern auch Jugenddirigent, zuständig für die Mitgliederverwaltung und die MVB-Homepage und momentan eben an der Vereinsspitze.
Weiter ging es mit den fördernden Mitgliedern, die vom Verein mit der entsprechenden Ehrennadel ausgezeichnet wurden: für 20 Jahre Rolf Hirschler, Eva und Peter Voß, Eugen Zimmermann, für 30 Jahre Johann Fruhmann und Rita Schimm, 40 Jahre ist Walter Maurer und 50 Jahre Kurt Widmann Mitglied, während Franz Fischer, Alwin Speier und Eugen Weber bereits 60 Jahre den Musikverein unterstützen.
Und immer wieder was Neues beim MVB: erstmals wurden beim Konzert Ehrenmitglieder ernannt, und zwar für ihre Verdienste um den Verein Gerda Brodbeck (als erste Frau überhaupt), Dietmar Mai, Günther Veil und Rudi Brodbeck. Sie erhielten ebenso wie die anderen Geehrten eine Urkunde nebst Präsent.
Für alle Geehrten wurde der anlässlich des neunzigjährigen Bestehens und des fünfzigjährigen Jubiläums der Partnerschaft von Fließ in Tirol und Bempflingen von dem ehemaligen Fließer Dirigenten Karl Juen komponierte Marsch „Freunde aus Bempflingen“ gespielt. Mit dem Medley „Evergreens for ever“ im Big-Band-Stil und der Polka „Musikantensehnsucht“ leiteten die Stücke mehr und mehr ins Weihnachtliche über. Die „Bergweihnacht“ – man muss sich Kälte, eine Berghütte und durch die Nacht ziehende Fackelträger vorstellen – stimmte schon einmal auf die kommenden Festtage ein und zwei Weihnachtslieder zum Mitsingen bildeten den Schluss des Programms.
Mit dem Dank an alle Mitwirkenden, ob als Kuchenbäckerinnen, Dekorateure, Dirigent oder anderes, wurde das Jubiläumsjahr beschlossen. Die besten Wünsche zu den Feiertagen und zum Jahreswechsel von Joachim Pust im Namen des Vereins begleiteten die Gäste auf den Nachhauseweg.

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Die anwesenden Geehrten mit Wolfgang Mai und Jochen Brodbeck

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Thorsten Feisthammels Bläserklasse

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Das Bempflinger Jugendorchester mit Dirigent Tobias Walz

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Alexander Kaas (links am Flügelhorn) und Tenorhornist Werner Tomschi bei der „2er-Polka“

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Ganz links Dritter Vorsitzender Jochen Brodbeck, dann die neuen Ehrenmitglieder (von links) Dietmar Mai, Rudi Brodbeck, Gerda Brodbeck und Günther Veil, rechts Wolfgang Mai




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05.10.2014 - 21:01 Uhr
geschrieben von willi


Super Erfolg beim Fußballturnier

Fußballturnier war am 28./29. Juni. Das erste Elfmeter-Duell am Samstag gegen die SGM Ausscheider wurde 2:4 verloren, das zweite gewonnen, und so ging es im Wechsel weiter. Trotz allem wurde durch eine gemeinsame starke Leistung das Viertelfinale im Wettkampf der zwölf Teams erreicht, wo die MVBler dann unglücklich gegen „Ex-Blue Bar“ ausschieden.
Der Sonntagmorgen begann mit einem Knaller: 1:0 rangen die Gelbhemden des Musikvereins den 1. FC Bier Au nieder. Allerdings musste die quasi „internationale Truppe“, die sogar durch zwei Kumpels von Christian Veith aus dem Freistaat Sachsen verstärkt wurde, den spielerischen Fähigkeiten der Nonnenmacher-Mannschaft im nächsten Spiel Tribut zollen – 2:0 geriet sie ins Hintertreffen.
Aber die insgesamt elf eingesetzten Spieler ließen nicht nach – ein weiterer Sieg und ein Unentschieden brachten den Einzug ins Spiel um Platz fünf und sechs ein. Hier tankten sich die MVler ein weiteres Mal durch und erreichten gegen die „Artfliesen“ sensationell den fünften Platz unter zwölf Teams, was einen Pokal wert war.
Gratulation an die Mannschaft (auch an Turniersieger Philipp Bazlen, Endspielsieg gegen Bäckerei Nonnenmacher 1:0) und herzliches Dankeschön an den TVB für die tolle Organisation und Durchführung der zwei Turniere!

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Bassist Benni Walz (nicht auf dem Bild) erzielte am Sonntag das erste Tor für den MVB gegen den 1. FC Bier Au.

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03.10.2014 - 19:35 Uhr
geschrieben von willi


Jubiläums-Fest der Extraklasse auf dem Bempflinger Wasen!


Das große Zeltfest zum 90-jährigen Bestehen der Bempflinger Blasmusik am Wochenende vom 19. bis 21. September auf dem Festplatz Wasen wurde ein super Erfolg.
Bei der Wasenparty am Freitagabend war Bempflingen der Nabel der Blasmusikrock-Welt - da steppte im wahrsten Sinne des Wortes der Bär im Festzelt!
Die Allgäuer Dorfmusikanten - „AllgäuWild“ machten ihrem Namen als erstes Highlight alle Ehre. Die Bühnenshow der acht Vollblutmusiker begeisterte wohl alle, die sich aufgemacht hatten! Lichteffekte, Lack und Leder, Musik von Oberkrainer-Sound bis Partyrock bot für jeden etwas, nicht nur den Jüngeren. Egal ob „jodelnde Kuh“ oder Elvis, „Rock-Röhre“ oder Evergreens – das Spektrum war klasse und brachte das Zelt bis zum frühen Morgen zum Toben.

Vlado Kumpan und sein Dutzend Musikanten brachten am Samstag Blasmusik der Sonderklasse: die musikalischen Gipfelstürmer zeigten mährische Blasmusik in Perfektion. Die Gruppe, die bei ihren Auftritten in ganz Europa für volle Säle und Zelte sorgte, riss das Publikum im Festzelt zu wahren Beifallsstürmen hin. So auch auf dem Wasen, wo der Moderator Solos wie „Zirkus Renz“ auf der Posaune oder von Vlado Kumpan auf der Trompete mit den strahlendsten Obertönen ankünden konnte. Das war Futter für die vielen angereisten Blasmusik-Fans!

Der Fest-Sonntag begann gegen 9.45 Uhr mit einem Zeichen der Ökumene. Klaus Maschek für die Katholische und Pfarrer Hartmut Bosch für die Evangelische Kirchengemeinde hielten den Gottesdienst für die wohl 150 Kirchgänger, wobei Pfarrer Bosch in seiner Predigt überlegte, ob er nicht besser die Geschichte von der Sintflut anstatt das Doppel-Fest „90 Jahre MVB/50 Jahre Freundschaft mit Fließ“ als Thema hätte wählen sollen, als mal wieder ein heftiger Schauer auf das Zelt niederprasselte. Die Musikkapelle Fließ aus Tirol, mit der die Bempflinger Musiker schon seit einem halben Jahrhundert verbunden sind, lieferte die musikalische Begleitung zu den Liedern und den Fürbitten.
Mit „Colors of the Wind“ leitete der Fließer Dirigent Thomas Ramsl zum anschließenden Frühschoppen über. Nach der Eröffnung mit dem „Militärmarsch Nr. 1“ zeigten die Tiroler Musiker die ganze Kunst traditioneller und moderner Blasmusik, die auch in der Gemeinde nahe Landeck gepflegt wird. So konnte man zum Beispiel Michael File bei „Der Piffikus“ als Solist an der Querflöte oder bei „African Symphony“ Buschtrommeln hören.

Der offizielle Teil wurde von Klaus Bernauer – zusammen mit dem Fließer Artur Spiss die letzten beiden Aktiven aus der Anfangszeit der musikalischen Freundschaft – eröffnet und er ging in seinem Grußwort auf die Geschichte der Beziehung beider Kapellen ein. Mit dem Austausch von Freundschaftsgeschenken anlässlich der fünf Jahrzehnte Fließ/Bempflingen erneuerten und bekräftigten Dominik Pinzger und Rainer Pacher, die „Oberhäupter“ der beiden Kapellen, die Verbindung zwischen den Musikern. Pacher überreichte an Obmann Pinzger eine kleine Ausgabe der Bempflinger Fahne mit dem Motto „Musik verbindet“, Pinzger übergab im Namen der Fließer eine Statue der heiligen Cäcilia, der Schutzheiligen der Musik. Rainer Pacher schlug einen weiten Bogen über die MVB-Geschichte, um dann bei der aktuellen Feier zu landen. Besonders hob er die nahezu 300 Helfer von örtlichen Vereinen und Institutionen, aber auch aus der Umgebung hervor und dankte herzlich für die Unterstützung, ohne die ein solches Fest nicht zu stemmen gewesen wäre. Ebenso wichtig waren natürlich die Sponsoren, die für gesunde finanzielle Füße sorgten. Stellvertretend für alle Verantwortlichen und Mitwirkenden überreichte Pacher dem „Kopf“ des Festausschusses Wolfgang Mai und dessen Frau Silvia ein Präsent. Um alle guten Worte zu bekräftigen, intonierten die Bempflinger Musiker, die mittlerweile auf der Bühne Platz genommen hatten, den Marsch „Kameraden für immer“.


Den Reigen der Gratulanten zur „Goldenen Hochzeit“ Fließ/Bempflingen und neun Jahrzehnten Bempflinger Musikgeschichte eröffnete Bürgermeister Bernd Welser. Nach einem kleinen Quiz überreichte er als „Preis“ im Namen der Gemeinde ein Geldgeschenk zur Förderung der Vereinsarbeit. Der Fließer Bürgermeister Hans-Peter Bock ließ es sich nicht nehmen, ein Partnerschaftsgeschenk der Gemeinde Fließ zu überreichen verbunden mit den besten Wünschen für die nächsten 50 Jahre. Oberschützenmeister Klaus Leukert von den Bempflinger Schützen hatte als Verstärkung Michael Hollmann vom Bürgerschützenverein Ihmert dabei, die durch die Übergabe eines Präsents ihrerseits die Verbundenheit zum Bempflinger Musikverein bekräftigten.
Die Geschenke waren kaum noch zu toppen, aber es wurde versucht: die Bempflinger Fahnenabordnung mit Hermann Christner, Rainer Utz und Harald Wurster stifteten anlässlich des 90-jährigen Bestehens den „Marsch der Fahnenträger“, der zum ersten Mal aufgeführt wurde. Genauso Pemiere war es für „Freunde aus Bempflingen“, komponiert vom ehemaligen Dirigenten der Fließer Karl Juen, basierend auf dem Lied „Wahre Freundschaft soll nicht wanken“, gemeinsam gespielt von beiden Kapellen.
Nach zwei Märschen war es fast schon Zeit für den Sternmarsch. Gegen 13.45 Uhr zogen die Gastkapellen und der MVB auf kurzen Wegen unter Marschmusik zum Zelt. Die Nachmittagsunterhaltung mit traditioneller Blasmusik und Gesang eröffnete der Musikverein Zainingen unter dem MVB-Ehrendirigenten Christoph Winkler. Diese wurden von den Kameraden aus Hohenstaufen abgelöst, deren Vizedirigent Dieter Schurr mit dem Konzertmarsch „Abel Tasman“ den Auftakt gab. Danach sollten die Fließer auch schon wieder an der Kelter verabschiedet werden. „Stunden später“ machten sie sich nach Beteuerung der gegenseitigen Freundschaft tatsächlich auf den Weg.
Rund 20-köpfig nahmen die „Schoabach Musikanten“ aus Holzgerlingen nach 17 Uhr zum Abschluss die Bühne in Beschlag. Im Stil von Ernst Mosch konnten sie tatsächlich noch eins draufpacken und brachten ebenso wie alle anderen Akteure des Festes feinste Blasmusik zu Gehör.
Nach Blasmusik und Show bis zum Abwinken, Essen und Trinken, Kaffee und Kuchen, viel Arbeit und genauso viel Freude fand ein interessantes, erfolgreiches, schönes und gemütliches Wochenende seinen Abschluss.


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„Fest-Macher“ Wolfgang Mai (links), rechts daneben Rainer Pacher mit der Statue der heiligen Cäcilia und ganz rechts eine Fließer Marketenderin mit der kleinen Ausgabe der Bempflinger Fahne

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